Projekt „Selbstliebe“ – Tag 315

Göttinnen,

Heute bin ich in die Arbeit gefahren und es war so viel Stau. So viel los…

Und ich wollte unbedingt schnell in die Schule weil das neue Glaminar begonnen hat und ich mich so drauf freue.

Hinter mir, ein Autofahrer, der mir so nah auffuhr…. die ganze Zeit…..

Und ihr wisst ja wie sehr ich mein Baby Auto liebe…. kommt uns jemand zu nahe, werde ich zum Tier.

Drohend mit extrem hochgezogener Augenbraue sah ich die ganze Zeit in den Rückspiegel …… er sollte so richtig Angst bekommen….

Wollte schon aussteigen und ihn fragen ob ich meinen Kofferraum aufmachen soll damit er da reinfahren kann ( Meine Mama hat genau das einmal gemacht!!!!!)

Half aber nichts….

Irgendwann zog er rechts an mir vorbei und drängelte sich vor mich in die Lücke….

Und schimpfte und schimpfte mit mir…..

Als ob er a) so viel schneller nun war und b) hätte ich über alle Autos vor mir im Stau im Turbo fliegen sollen ??? Es ging ja nicht weiter.

Ca. eine Minute schimpfte er mit mir, ich mit ihm und auf einmal sagte eine ganz ganz leise Stimme in mir:“ Du machst oft genau das gleiche wie er“

Ich bin auch öfters so ein Drängler, undgeduldig, fahre zu nah auf… so eine Banausin. Und auch ich hab schon im Stau den vor mir geschimpft weil er die 2 Meter die er fahren kann, nur im mit 10km/h anstatt mit 80 fährt…

Schlimm eigentlich….

Heftig das zu erkennen und ich schäm mich…

Vielleicht passieren uns manchmal solche Situationen wirklich um sich selbst anzusehen, draus zu lernen und die Dinge anders zu machen.

Ich auf jeden Fall hatte heute echt eine Erleuchtung. Gemerkt wie unmöglich ich manchmal Auto fahre.

Und habe beschlossen auch im Strassenverkehr ein bisschen mehr mit Liebe zu meinen Mitmenschen zu handeln.

Toll, wenn man aus so Erlebnissen lernen kann. Danke an den ungeduldigen Autofahrer, der heute so perfekt mein Spiegel war !!

Habt einen schönen Abend Göttinnen !

Eure Lola

 

 

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